Erkenne dich Selbst
Erkenne dich Selbst

Als Abschluss und Höhepunkt der Gleichnisreihe zählt das Höhlengleichnis zu den Grundtexten der platonischen Philosophie, da es zentrale Aussagen von

 

Platons Ontologie und Erkenntnistheorie veranschaulicht.

 

Sokrates beschreibt eine unterirdische, höhlenartige Behausung, von der aus ein breiter Gang zur Erdoberfläche führt. In der Höhle leben Menschen, die von Kind auf ihr ganzes Leben dort als Gefangene verbracht haben. Sie sind sitzend an Schenkeln und Nacken so festgebunden, dass sie immer nur nach vorn auf die Höhlenwand blicken und ihre Köpfe nicht drehen können. Daher können sie den Ausgang, der sich hinter ihren Rücken befindet, nie erblicken und von seiner Existenz nichts wissen. Auch sich selbst und die anderen Gefangenen können sie nicht sehen; das einzige, was sie je zu Gesicht bekommen, ist die Wand. Erhellt wird die Höhle von einem großen, fernen Feuer, das oben auf der Erde brennt und dessen Licht durch den Gang hineinscheint. Die Gefangenen sehen nur das Licht, das die Wand beleuchtet, nicht aber dessen Quelle. Auf der Wand sehen sie ihre Schatten.

Auf der Erdoberfläche befindet sich zwischen dem Höhleneingang und dem Feuer eine kleine Mauer, die nicht so hoch ist, dass sie das Licht des Feuers abschirmt. Längs der Mauer tragen Menschen unterschiedliche Gegenstände hin und her, Nachbildungen menschlicher Gestalten und anderer Lebewesen aus Stein und aus Holz.Diese Gegenstände ragen über die Mauer hinaus, ihre Träger aber nicht. Manche Träger unterhalten sich miteinander, andere schweigen.

Da die bewegten Gegenstände auf die Höhlenwand, der die Gefangenen zugewendet sind, Schatten werfen, können die Höhlenbewohner die bewegten Formen schattenhaft wahrnehmen. Von den Trägern ahnen sie aber nichts. Wenn jemand spricht, hallt das Echo von der Höhlenwand so zurück, als ob die Schatten sprächen. Daher meinen die Gefangenen, die Schatten könnten reden. Sie betrachten die Schatten als Lebewesen und deuten alles, was geschieht, als deren Handlungen. Das, was sich auf der Wand abspielt, ist für sie die gesamte Wirklichkeit und schlechthin wahr. Sie entwickeln eine Wissenschaft von den Schatten und versuchen in deren Auftreten und Bewegungen Gesetzmäßigkeiten festzustellen und daraus Prognosen abzuleiten. Lob und Ehre spenden sie dem, der die besten Voraussagen macht.

Nun bittet Sokrates Glaukon sich vorzustellen, was geschähe, wenn einer der Gefangenen losgebunden und genötigt würde, aufzustehen, sich umzudrehen, zum Ausgang zu schauen und sich den Gegenständen selbst, deren Schatten er bisher beobachtet hat, zuzuwenden. Diese Person wäre schmerzhaft vom Licht geblendet und verwirrt. Sie hielte die nun in ihr Blickfeld gekommenen Dinge für weniger real als die ihr vertrauten Schatten. Daher hätte sie das Bedürfnis, wieder ihre gewohnte Position einzunehmen, denn sie wäre überzeugt, nur an der Höhlenwand sei die Wirklichkeit zu finden. Gegenteiligen Belehrungen eines wohlgesinnten Befreiers würde sie keinen Glauben schenken.

Wenn man den Befreiten nun mit Gewalt aus der Höhle schleppte und durch den unwegsamen und steilen Aufgang an die Oberfläche brächte, würde er sich dagegen sträuben und wäre noch verwirrter, denn er wäre vom Glanz des Sonnenlichts geblendet und könnte daher zunächst gar nichts sehen. Langsam müsste er sich an den Anblick des Neuen gewöhnen, wobei er erst Schatten, dann Spiegelbilder im Wasser und schließlich die Menschen und Dinge selbst erkennen könnte. Nach oben blickend würde er sich erst mit dem Nachthimmel vertraut machen wollen, später mit dem Tageslicht, und zuletzt würde er es wagen, die Sonne unmittelbar anzusehen und ihre Beschaffenheit wahrzunehmen. Dann könnte er auch begreifen, dass es die Sonne ist, deren Licht Schatten erzeugt. Nach diesen Erlebnissen und Einsichten hätte er keinerlei Bedürfnis mehr, in die Höhle zurückzukehren, sich mit der dortigen Schattenwissenschaft zu befassen und dafür von den Gefangenen belobigt zu werden.

Sollte er dennoch an seinen alten Platz zurückkehren, so müsste er sich erst wieder langsam an die Finsternis der Höhle gewöhnen. Daher würde er einige Zeit bei der dort üblichen Begutachtung der Schatten schlecht abschneiden. Daraus würden die Höhlenbewohner folgern, er habe sich oben die Augen verdorben. Sie würden ihn auslachen und meinen, es könne sich offenbar nicht lohnen, die Höhle auch nur versuchsweise zu verlassen. Wenn jemand versuchte, sie zu befreien und nach oben zu führen, würden sie ihn umbringen, wenn sie könnten

 Persönliche interpretation

Platons Höhlengleichnis ist das Bewusstsein innerhalb der Matrix und was Passiert wen diese wegfällt es erkennt das alles was es geglaubt und gedacht hat nur konstrukte wahren Illusionen die es fesselten und ihm den glauben gaben es wäre frei und auch selbstbestimment es könnte alles erforschen und nichts wäre verborgen es hätte alles integriert .Auserhalb der Matrix erkennt es das alles was er vorher erblickte Nichts mit warhaftigkeit zu tun hatte und die schatten nichts mit echtheit zu tun hat er versteht das alles in ihr ein schattenteil von ihm ist und wen seine Sonne in voller stärke scheint dan bekommt es einsicht in vielem was verborgen wahr .Am anfang wird dieses neue  sehr befremdet sein und alles bekommt eine neue bedeutung und wen es sich dem alten Mitteilen will ,wird es auf sehr viel skepsis treffen und auch spott ernten den die Matrix kann nur existieren wen die Schatten aufrecht erhalten werden.Die Höchle ist nichts anderes als eine Gäbermutter die erde an sich ist wie das embryo das sich dort drinnen nur das aufnimmt was man ihm zuführt und der Gang den Platon erwähnt zur oberfläche ist der geburtskanal der Mensch bewegt sich jetzt durch diesen kanal und wärend er dort drinnen eher eine abgedunkelte Sonne Wahrnahm, wird sich das ganze nach der Geburt ändern wie bei einem Neugeborenen den jetzt werden die Augen die wahre Sonne erblicken und manches was verborgen wahr wird sich offenbaren für unsere wahrnehmung und wir werden es neue lernen und verstehen müssen wie ein neugeborenes.Die Geburt des dritten Gehirns was als Zwischenhirn gennant wird in ihm befindet sich die Hypophyse mit der Zirbeldrüse. Der Raum des wahren wissens und der wahren Emotionen/Gefühle.

 

Matrix

Was ist die Matrix ?Ich meine es ist die Bühne auf der sich die zwei pole sich ausleben und auch so die persönliche geschichte eines jedem ausdruck findet.Innerhalb der Matrix kann die gewollte reibung entstehen und entwicklung .Die zwei Pole können nur innerhalb der Matrix sich berühren so schwingt es hin und her und mal schnell mal langsam bis eine art goldene mitte erkannt und integriert wird.Welche sind den diese zwei Pole es sind die licht und schatten es sind die 7 obere Dimensionen und die 7 untere Dimensionen .Die 7 obere erstreben das zusammenführen simwalo und die 7 unteren erstreben das Diawalo das trennen ,spallten da kommt auch das wort diabolisch her.So ist es das innerhalb der Matrix sich all diese Dimensionen sich treffen und ihre representanten .Jeder lebt durch seine Persönliche Geschichte sein Pol aus den so kommt Bewegung in diesem Spiel und auf diese Theater Bühne den es handelt sich um eine Bühne und ein jeder hat seine vorgeschriebene Rolle .Innerhalb der Matrix stehen die zwei Pole representativ für die zwei Urgefühl  die Urangst und die Urliebe.Die Urangst an der alle unsere Ängst sich ableiten ist die Angst vom Tod .Sich  in die Matrix zu begeben wurde als ein sterben der Ganzheit erlebt was mit schmerz ,leid, verlasen sein verbunden ist es ist in uns allen gespeihert diese Urangst wird von den Dimensionen der Schatten missbraucht um uns begrenzt zu halten den es wird die Information der spaltung immer wieder Aktiviert und die Sensucht nach der ganzheit auf der Bühne der Illusion im aussen ersucht was eine innenschau verhindert.Dem gegenüber ist die Urliebe das wie ein funke in uns ist das alles in sich versteht und sich in allem das kein leid und kein schmerz kennt das die ganzheit in sich trägt sie ist in verbindung mit allem erlebt sich frei und ausdehned sie ist das was die Illusion nicht braucht sie ist die Bedingungslose sie ist das Erwachen des Geistes was von den 7 oberen Dimensionen gewollt wird.Ich meine Platon meinte mit der Höchle das Gehirn was sich ausdruckt durch den Sehsinn was aber nicht dem wahren sehen entschbricht das gehirn zeigt nur die schatten die ihn unsere seele gespeihert sind und sie lassen ein erkennen nicht zu sie gehen an uns vorbei als vergangenheit und geben e ine vorgefertigte zugunft an. 

 

 

 

 

 

 

 

IVAN STEIN:

 

 

Einführung in die praktische Anwendung spiritueller Weisheiten (1/2)

Dieser Artikel bietet eine ausführliche Übersicht spiritueller Weisheiten. Der Inhalt basiert auf keiner speziellen Weisheitslehre sondern ist eine Zusammenfassung von Weisheiten unterschiedlicher spiritueller Lehren. Sie werden lernen unbewusste Gewohnheiten und Verhaltensmuster ihres Verstandes zu erkennen und den Zusammenhang zwischen Gedanken, Taten und Erfahrungen besser verstehen. Darüberhinaus wird Ihnen das Handwerkszeug zur Verfügung gestellt, um Ihr Leben durch mehr Aufmerksamkeit und Bewusstheit zu verbessern.

Kapitel 1 : Positive Manifestation

 

Energie

Jedes physische Objekt besteht aus Energie. Diese Energie enthält Information, Gedächtnis, Bestimmung oder Gedanken. Information hat stets positive oder negative Polarität. Wenn man sich langfristig durch negative Informationen programmieren lässt, kann dies zu physischen Krankheiten führen.

 

Harmonisierung und Manifestation

Die Kraft etwas erfolgreich zu manifestieren, hängt maßgeblich von der Harmonisierung der beteiligten Personen ab.

Die metaphysische Formel zur Berechnung der Kraft zur Manifestation einer Gruppe ist N² , wobei N für die Anzahl der harmonierenden Personen in der Gruppe steht.

N=1    N²=1
N=2    N²=4
N=4    N²=16
N=10  N²=100

Wenn man nicht in Harmonie mit sich selbst ist (was für die meisten Menschen zutrifft) sinkt die Fähigkeit zur Manifestation rapide :

N=0.5  N²=0.25

In Harmonie mit sich selbst zu sein, bedeutet, dass man sich mit negativen Lebenserfahrungen der eigenen Vergangenheit ausgesöhnt und eine gesunde Form der Selbstliebe entwickelt hat.

Um in Harmonie mit einer anderen Person zu sein, müssen Sie jegliche Ängste davor abbauen, dass diese Person sämtliche Ihrer Gedanken lesen kann. Dies bedeutet, dass man kein Urteile fällt oder andere innere Blockaden aufrecht hält. Nur in diesem Fall beträgt der Faktor N wirklich 2


Von Energie zur Manifestation

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Alles was wir erleben, lässt sich auf Energie zurückführen. Wir programmieren unsere Gedanken und unsere Taten mit dieser Energie. Gedanken und Taten können bewusster oder unbewusster Natur sein. Jeder Mensch kann frei über die Polarität seiner Gedanken und Taten entscheiden. Die Polariät kann positiv, negativ oder neutral sein. Man kann sowohl auf dem positiven als auch auf dem negativen Pfad erfolgreich sein und die eigenen Ziele erreichen. Den neutrale Pfad zu beschreiten, bedeutet, dass man keine Entscheidung trifft und man Dinge einfach geschehen lässt.

 

Der negative Pfad

Der negative Pfad steht für eigennütziges Verhalten. Hier lernt man möglichst gut das Verhalten anderer durch verschiedene Mechanismen zu kontrollieren. Es geht darum, alles, was man besitzt oder erreicht hat, sogut wie möglich festzuhalten.

Um den negativen Pfad perfekt zu meistern muss man die folgenden 4 Kontrolldramen beherrschen :

  1. Distanzierter - man zieht sich aus Unterhaltungen mit anderen zurück
  2. Selbstmitleider - man beschwert sich ständig über alles und schwelgt in Selbstmitleid
  3. Einschüchterer - man sorgt dafür, dass sich andere Menschen schlecht fühlen
  4. Fragesteller - man stellt Fragen, die andere Menschen aus der Fassung bringen

(Diese 4 Rollen werden im Kapitel 2 ausfühlicher beschrieben)

Aus energetische Sicht sind Menschen, die sich auf dem negativen Pfad befinden Energiediebe. Sie ernähren sich über die Lebenskraft anderer und manipulieren Menschen, damit diese ihre Lebensenergie freisetzen und sie sich diese Energie einverleiben können. Viele Menschen, die sich auf dem negativen Pfad befinden, sind sich über diese Mechanismen nicht bewusst, ihr Verhalten ist somit unbewusst. Wenn man sich die Mechanismen der Kontrolldramen bewusst macht, kann man sie deutlich effizienter einsetzen, um andere zu manipulieren. Kontrollierende Menschen brauchen stets andere Menschen in ihrem Umfeld, um sich wohl zu fühlen, denn wenn sie allein sind, haben sie niemanden von dem sie Lebensenergie abgreifen können. Auf diesem Pfad entsteht immer eine Gewinner-Verlierer-Beziehung, denn eine Person gibt Lebensenergie an eine andere Person.

Gefühle, Eigenschaften und Handlungen, die mit diesem Pfad assoziert werden sind : Hass, Zorn, Sorge, Neid, Angst, Lügen, Betrügen, Stehlen, Stress, Habgier, Streiten, Täuschen und Wettbewerb.

 

Der positive Pfad

Der positive Pfad steht für selbstloses Verhalten. Hier geht es darum zu lernen, wie man loslässt und andere Menschen unterstützt - also das exakte Gegenteil als an allem festzuhalten und anderen etwas wegzunehmen. Andere zu unterstützen bezieht sich hier speziell auf Lebensenergie, denn wenn man sich auf diesem Pfad begibt, weiss man bereits, dass man unbegrenzt Lebensenergie aus einer höheren Quelle beziehen kann und deshalb diese Energie freizügig mit anderen teilen kann. Um Lebensenergie aus dieser höheren Quelle zu beziehen, muss man seine Chakras in Einklang bringen. Auf diesem Pfad lebt man sein Leben in der Gewissheit, dass das Universum auf dem Resonanzprinzip basiert und dass die Dinge, die man absichtslos schenkt wieder in veränderter Form zu einem zurückkommen, wodurch eine positive Rückkopplung entsteht. Auf diesem Pfad entsteht zwischen Menschen immer eine Gewinner-Gewinner-Beziehung. Um auf dem positiven Pfad Erfolg zu haben, bedarf es Weisheit, denn wenn es einem an Weisheit mangelt, wird man durch Menschen, die sich auf dem negativen Pfad befinden, so manipuliert, dass man vom positiven Pfad abkommt.

Die 5 Kernaspekte des positiven Pfades sind :

  1. Liebe - man ist stets freundlich und liebvoll gegenüber anderen Menschen
  2. Erkenntnis - man ist sich stets bewusst über die eigenen Gedanken und Taten
  3. Verständnis - man ist verständnisvoll gegenüber der Ignoranz anderer Menschen
  4. Wachstum - ist ein Resultat von Liebe, Erkenntnis und Verständnis
  5. Heilung - ist ein weiteres Resultat von Liebe, Erkenntnis und Verständnis

Gefühle, Eigenschaften und Handlungen, die mit diesem Pfad assoziert werden sind : Mitgefühl, Gebend, Helfend, Verantwortung, Ehrlichkeit, Integrität

 

Der neutrale Pfad

Die breite Mehrheit der Bevölkerung befindet sich weder auf dem positiven noch auf dem negativen Pfad, denn sie sind sich nicht darüber bewusst, dass sie zum Schöpfer ihrer eigenen Lebenserfahrung werden können. Sie geben weder permanent Lebensenergie an andere, noch nehmen sie permanent Lebensenergie von anderen auf und sie bevorzugen es, wenn sich möglichst wenig in ihrem Leben ändert. Das Motto des neutralen Pfades ist : "Chaos - Auslöser haben vieldeutige, verworrene Nebenwirkungen". Dies bedeutet, dass man aufgrund von Unwissenheit darüber, wie man Ereignisse im eigenen Leben manifestiert, manchmal etwas positives und manchmal etwas negatives manifestiert. Die Manifestationen haben dabei oft unbeabsichtigte Nebenwirkungen, weil man nicht exakt spezifiert hat, was man haben wollte. Aus energetischer Sicht sind Menschen auf dem neutralen Pfad ein Energie-Jo-Jo, weil sie permanent zwischen geben und nehmen wechseln, was häufig zu Konflikten führt und somit ein gewissen Maß an Chaos im Leben zur Folge hat.

 

Veränderungen in Ihrem Leben

Wenn man sich über die Möglichkeit der Wahl bewusst geworden ist und sich zwischen positiven und negativem Pfad entschieden hat, führt dies automatisch zu Veränderungen im eigenen Leben : Ereignisse und Personen, die zu diesem neuen Pfad passen, werden in Ihr Leben treten, während Ereignisse und Menschen, die nicht mehr zu Ihnen passen, werden Ihr Leben verlassen. Viele Aspekte Ihrer Lebenserfahrung während dieser Übergangsphase werden speziell auf Sie zugeschnitten sein, so dass z.B. Themen aus früheren Erfahrungen Ihres Lebens erneut hochkommen. Wenn man aufmerksam ist und auf Hinweise und Muster achtet, kann man vieles was in diesem Artikel beschrieben wird, im eigenen Leben wiederfinden.

Ein Aspekt auf den man besonders achten sollte sind Träume. Träume werden Sie in Ihrer Wahl eines neuen Pfades unterstützen und sie an ungelöste Themen der eigenen Vergangenheit erinnern, die der Heilung bedürfen.


Kapitel 2 : Ausbrechen aus Kontrolldramen

Während der Kindheit werden uns auf unbewusste Weise Kontrolldramen beigebracht, indem wir das Verhalten anderer Menschen beobachten. Bei allen Kontrolldramen geht es um Lebensenergie. Für einige Menschen sind sie der einzige Weg, wie sie ihren Bedarf an Lebensenergie decken können. Jede Teilnahme an Kontrolldramen zieht Sie in Richtung negativer Polarität. Kontrolldramen können durch Worte, Taten und Gedanken eingeleitet werden.

Definition der 4 Rollen in Kontrolldramen

  1. Einschüchterer : Jegliche Form von verbalen oder physischen Missbrauch. Kann auf Gesten, Blicken oder Körpersprache basieren. Jeder Menschen der herumschreit oder streitsüchtig ist, versucht andere einzuschüchtern
  2. Selbstmitleider : Stets depressiv, beklagt sich ständig über das eigene Leben, nie glücklich, hat stets ein Gebrechen und muss ständig darüber sprechen um sich wohl zu fühlen (um Lebensenergie von anderen Menschen durch deren Sympathie und Mitleid abzugreifen)
  3. Fragensteller : Stellt Fragen, um etwas sehr persönliches zu offenbaren
  4. Distanzierter : Jemand, der nicht gerne Fragen beantwortet


Kontrolldramen existieren stets in Beziehungen, wo die Beteiligten sich nicht auf Augenhöhe begegnen und dadurch gegenseitige Abhängigkeiten entstehen :

Das Gegenstück zum Einschüchterer ist der Selbstmitleider, das Gegenstück zum Fragensteller ist der Distantzierte.

 

Kontrolldramen können freiwillig oder unfreiwillig sein

Freiwillige Kontrolldramen beinhalten Lügen und Täuschung aus Eigennutz oder Gier. Sie sind freiwillig, weil Menschen, die sie anwenden, jederzeit damit aufhören könnten, sie aber trotzdem benutzen, um andere zu kontrollieren.

Unfreiwillige Kontrolldramen werden von Autoritätspersonen verwendet (Eltern, Firmen, Regierungen). Kontrolle kann hier in Form von Drohungen ausgeübt werden, mit dem Ziel Angst zu schüren. Sie werden oft angewendet, wenn eine Person verantwortungslos handelt (im Fall eines Kindes vielleicht, weil es das Kind nicht besser weiß). In diesen Fällen wird eine Autoritätsperson eingesetzt, um diese Menschen zu kontrollieren. Dieser Mechanismus wird auch vom Universum eingesetzt, um selbstverletzendes Verhalten aufgrund von Ignoranz zu vermeiden.

 

Kinder und Kontrolldramen

Kinder lernen Kontrolldramen bereits von klein auf. Es beginnt mit etwas völlig natürlichem : Wenn ein Baby ein unbefriedigtes Bedürfnis hat, kann es nur durch Schreien darauf aufmerksam machen. Auf diese Weise lernt das Kind, dass die Rolle des Einschüchterers perfekt funktioniert, denn jedes Mal wenn es schreit, kommt jemand und kümmert sich um seine Bedürfnisse. Eine Analyse der von Kindern eingesetzten Kontrolldramen hat gezeigt, dass Kinder das Kontrolldrama des ihnen näherstehenden Elternteils am besten beherrschen. Kinder übernehmen also unbewusst die Kontrollstrategien ihrer Eltern.

Kontrolldramen werden auch durch das Bildungssystem unterstützt, da dies Konkurrenzdenken forciert. Viele Jungen werden erzogen aggressiv zu sein (Zeig keine Ängste, zeig dass Du stärker bist als die anderen Kinder). Speziell Sport ist in diesem Fall ein gutes Training, denn man kann andere übertrumpfen und fühlt sich gut dabei, weil man unbewusst von den Verlierern Energie absaugt.

Dies setzt sich auch im Teenager-Alter fort : Kinder, die besonders beliebt sind - z.B. weil sie über Charisma verfügen - lernen schnell, wie sie Gleichaltrige in Kontrolldramen verwickeln können, um von ihnen Energie abzusaugen. Ohne Bewusstheit und Verstehen dieser Mechanismen gibt es keinen Weg aus den Kontrolldramen auszubrechen, denn - wie bereits erwähnt - sind sich die meisten Menschen völlig unbewusst darüber, dass sie Kontrolldramen bei anderen anwenden. Es ist eine Gewohnheit, die sie als Kind übernommen haben, und sie wissen nicht, dass es Alternativen zu diesem Verhalten gibt.

 

Wie man aus Kontrolldramen ausbricht

Die zwei Kernaspekte, um aus Kontrolldramen auszubrechen, sind Bewusstheit und Verständnis. Man kann nur aus einem Kontrolldrama ausbrechen, wenn man sich über die Existenz von Kontrolldramen bewusst ist, wenn man weiß, in welchem Kontrolldrama man gerade involviert ist, welche Rolle man darin spielt und wer das Kontrolldrama begonnen hat.

Wenn man über Bewusstheit und Verständnis verfügt, braucht man eigentlich nur die eigenen Energie - speziell Gefühle und Emotionen - managen. Methoden hierfür sind : Zentrierung, Kontrolle des Atems, Übungen zum Loslassen und inneren Frieden in sich selbst zu finden. Diesen inneren Frieden kann man am besten dadurch aufrechtzuhalten, indem man emotionale Anhaftungen zu bestimmten Triggerworten auflöst. Hierbei ist es wichtig zu verstehen, dass eine Person, die ein Kontrolldrama startet, in Ihnen einen emotionalen Ausbruch auslösen will, über den sie an Ihre Lebensenergie gelangt.

Die meisten Kontrolldramen beginnen damit, dass man das Bedürfnis verspürt, einer anderen Person zu beweisen, dass sie im Unrecht ist. Der einzige Weg, diese Situation zu vermeiden, ist, genügend Selbstvertrauen aufzubauen, dass man nicht mehr das Bedürfnis verspürt, im Recht zu sein und einfach zu akzeptieren, dass das Gegenüber eben anderer Meinung ist.

Die effizienteste Methode, um Kontrolldramen zu vermeiden, ist einfach nicht mitzuspielen, wenn jemand versucht, Sie in eines zu verwickeln. Es geht hier einfach darum nicht so zu reagieren, wie es sich das Gegenüber erhofft. Wenn Ihr Gegenüber merkt, dass er mit seiner Strategie scheitert, kann es passieren, dass er das Kontrolldrama auf eine höhere Stufe hebt (z.B. indem er anfängt Sie anzuschreien) oder indem er spontan zu einem anderen Kontrolldrama wechselt (z.B. vom Einschüchterer zum Selbstmitleider). Eine andere Möglichkeit ist, dass der Initiator des Kontrolldramas auf unbewusster Ebene merkt, dass er hier gerade mehr Energie einsetzt als er zurückbekommt und er einfach aufgibt. Wenn man mehrere Male erfolgreich darin war, Kontrolldramen abzuwehren, wird man merken, dass andere Menschen gar nicht mehr versuchen einen in eines zu verwickeln, weil sie bereits vorher wissen, dass sie von Ihnen keine Energie bekommen werden.

Wenn man sich mitten in einem Kontrolldrama befindet und man keinen Weg sieht, um daraus auszubrechen, hat es sich als gute Strategie erwiesen einfach zu sagen "Ich verstehe Ihren Standpunkt" denn dies zerstreut die Spannung der Situation und bringt den Angreifer durcheinander.

Es ist ebenfalls wichtig, dass man nicht versucht Experte in Kontrolldramen zu werden, indem man versucht andere mit ihnen zu kontrollieren. Sie würden dabei schnell feststellen, dass alles was man versucht zu kontrollieren am Ende sie selbst kontrollieren wird. Dieses Gesetz gilt für alle Lebenaspekte (Geld, Beziehungen, etc) wenn man nur einen ausreichenden Zeitraum betrachtet.

Andere zu kontrollieren bedeutet auch, zu versuchen ihnen Wissen aufzudrängen oder ihnen zu sagen, wie sie ihre Probleme lösen sollten. Es ist nicht Ihre Aufgabe, die Probleme anderer Menschen zu lösen. Was sie tun können, ist, ihren darzulegen, wie Sie die Situation und mögliche Handlungsoptionen einschätzen, sowie welche Folgen die einzelnen Optionen haben könnten. Sie können jedoch nicht einfach die Entscheidung für die andere Person treffen, denn es geht hierbei darum den individuell gewählten Weg jedes Menschen zu achten und in Erwägung zu ziehen, dass Sie vielleicht nicht erkannt haben, welche Lektion diese Person aus dieser Situation lernen soll. Wenn Sie einer anderen Person die Verantwortung für die Lebensentscheidung abnehmen, indem Sie der Person Ihr Wissen aufnötigen, limitieren Sie die Wachtumschancen der Person und starten außerdem ein Kontrolldrama, selbst wenn Sie das nicht beabsichtigt hatten.

Abschließend bleibt zu sagen, dass Sie Kontrolldramen nur überwinden können, wenn Sie Ihr Bewusstsein erhöhen, sich über die Kontrolldramen bewusst werden und aufhören in ihnen mitzuspielen. Sie können sich darauf verlassen, dass Sie keine Kontrolldramen mehr erleben werden, sobald Sie der Notwendigkeit Kontrolldramen zu erleben entwachsen sind. Wenn Sie Ihrer Gewohnheit, in Kontrolldramen mitzuspielen, ändern, helfen Sie dadurch auch anderen Menschen sich zu ändern, denn diese Menschen werden dadurch merken, dass sie mit ihren bewährten Strategien nicht mehr ankommen und sich ebenfalls ändern müssen.


Dies war der erste Teil dieses zweiteiligen Artikels zu spirituellen und psychologischen Aspekten des täglichen Lebens. Der zweite Teil behandelt die Themen "Lernen aus Erfahrung" und "Manifestation von Gedanken".

 

Der Inhalt dieses Artikels basiert auf einem vierteiligen englisch-sprachigen Vortrag von Ivan Stein, der im Quellen-Bereich verfügbar ist.

 

 

 

Kohärenz als Grundprinzip biophysikalischer Informationsprozesse - Vortrag Prof. Dr. Fritz A. Popp

 

Aussagen 2014 Seminar Alchemie und Metaphysik Bernhard Regner

TimeToDo.ch 07.02.2014, Der Heiler mit dem Röntgenblick

 

 

„Es gibt keine Materie…Am Anfang ist alles Eins!“

„Das Fundament unserer Wirklichkeit ist nicht die Materie, sondern etwas Spirituelles, das gar nicht begreifbar ist. Schon der Ausdruck Fundament ist falsch, denn „Fundament“ ist an die Vorstellung von „Substanz“ gebunden. Besser sollte man sagen: Im Grunde unserer Wirklichkeit ist kein Fundament, sondern eine Quelle, etwas Lebendiges. Deshalb ist es unsere Aufgabe, diese Lebendigkeit zu erkennen, um wieder den Freiraum zu gewinnen, in dem wir unserer Problem suchen und lösen können…“, – so Hans-Peter Dürr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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